News-Magazin

Wechseljahre

Jetzt wechseln in den Fitness-Modus

Für Frauen in den Wechseljahren wird Bewegung doppelt wichtig. Denn plötzliche Schweißausbrüche, unmotivierte Atemnot, Schlafprobleme und Stimmungstiefs muss frau nicht hilflos über sich ergehen lassen. Wer spätestens jetzt in den Fitness-Modus umschaltet, kann viele Beschwerden der Wechseljahre aktiv regulieren. Vor allem ihre sichtbarste Veränderung können Frauen mit Bewegung in Schach halten: das zunehmende Gewicht. Das hat nämlich wenig mit dem Essen zu tun.

Schon ab dem 30. Lebensjahr verlangsamt sich der weibliche Stoffwechsel um etwa ein Prozent jährlich. Wer sich jetzt nicht mehr bewegt, legt jedes Jahr auch ein Prozent an Körpergewicht zu. Frauen, die mit 30 noch 60 Kilo wogen, bringen mit 60 mehr als 80 Kilo auf die Waage. Übergewicht führt allzu leicht zu Herz- und Kreislaufproblemen, Diabetes und Krebs. Und wegen der Hormonumstellung droht besonders Frauen der Verlust an Knochensubstanz durch Osteoporose.

Dagegen ist regelmäßiges, betreutes Fitness-Training besonders wirksam. Denn das Kalzium, das vielfach präventiv zur Vorbeugung von Knochenbrüchen verordnet wird, kann nur durch aktive Druck- und Zugkräfte in den Knochen eingelagert werden. Das schreit ja geradezu nach Training an Geräten und mit Gewichten. Die dürfen dann auch ruhig etwas schwerer sein, schließlich wirkt die Einkaufstasche oder der Korb mit nasser Wäsche auch mehr als eine Zwei-Kilo-Hantel.

Das regelmäßige Training im Studio lindert nicht nur die gefühlten Wechseljahrbeschwerden sondern wirkt auch auf die drei wichtigsten Veränderungen des Körpers:

> Systematischer Muskelaufbau. Der verhindert den altersbedingten Abbau der Muskulatur, fördert den Stoffwechsel und hilft damit das Körpergewicht zu regulieren. Eine aktive Muskulatur schützt auch die Gelenke vor Überlastung.

> Herz- Kreislauf-Training. Zwei-, dreimal die Woche auf dem Crosstrainer, Laufband oder Fahrrad-Ergometer richtig ins Schwitzen und außer Atem kommen, reguliert den Blutdruck und hält das Herz fit.

> Gleichgewichts- und Koordinations-Training. Übungen auf instabilem Untergrund stärken die tiefer liegenden Muskeln und geben dem Körper in fast allen Lebenslagen Halt und Stabilität. So beugt frau beizeiten der altersbedingten Neigung zu Stürzen vor, vermeidet den Gebrauch von Gehwagen und Pflegebedürftigkeit.

Wechseljahre sind also schon eine einschneidende Veränderungen im Körper einer Frau ? Machen Sie das Beste für sich daraus! Wechseln Sie in den Fitness-Modus!

Mehr über das Klimakterium in der November/Dezember-Ausgabe von shape UP vita, dem Gesundheits-Magazin der Fitness-Studios. Jetzt in Ihrem Studio oder unter www.shapeup-magazin.de/einzelhefte-bestellen.html

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Trainieren im Kreis

Trainieren im Kreis oder hin und her?

Vor dieser Frage stehen jetzt wohl alle Studio-Anfänger: Wie hätten Sie Ihren Trainingsplan denn gern ? an den für Sie am besten geeigneten Geräten ausgerichtet oder im Kraft- oder Cardio-Zirkel? Beide Trainingsformen haben Vor- und Nachteile. Außerdem kann man beides ausprobieren und sich später festlegen. Vorher zu wissen, was einen erwartet, kann auf keinen Fall verkehrt sein.

Stationstraining

Das Stationstraining ist die häufigste Form des Krafttrainings. Dabei ist das Üben auf ein Mehrsatz-Training ausgelegt. Das bedeutet: die geplanten Satz- und Wiederholungszahlen werden an den vorgesehenen Stationen ? sprich Geräten oder Übungen ? nacheinander ausgeführt. Ein Wechsel der Station erfolgt erst, wenn alle vorgegebenen Sätze absolviert sind.

Vorteile

Der entscheidende Vorteil hierbei ist, dass es durch die aufeinanderfolgenden Sätze zu einer stärkeren Muskelermüdung kommt. Und die meisten Krafttrainingsprogramme, die von Fitnesstrainern empfohlen werden, haben eben jene Muskelermüdung zum Ziel. Denn dadurch wird der Muskel veranlasst, stärker und größer zu werden. Das Abarbeiten von Stationen verhindert auch einen zeitnahen Mix von Kraft- und Ausdauereinheiten, was gut ist, da der Körper sich physiologisch gesehen nicht gleichzeitig Ausdauer- und Kraftreizen anpassen kann.

Zirkeltraining

Beim Zirkeltraining wird eine bestimmte Anzahl an Übungen für unterschiedliche Körperteile festgelegt. In vielen Studios gibt es fest eingerichtete Zirkel, bei denen die Geräte oder andere Übungsstätten im Kreis angebracht sind und nacheinander durchlaufen werden. An jeder Station/Übung wird immer nur ein Trainingssatz mit der geplanten Wiederholungszahl ausgeführt. Danach wird zur nächsten Station gewechselt. Sind alle Stationen durchlaufen, wird wieder mit der ersten Übung begonnen. Die Anzahl der Durchgänge aller Stationen hängt vom Leistungsniveau des Trainierenden ab. Für die Zusammenstellung des Zirkeltrainings gibt es keine einheitlichen oder verbindlichen Regelungen.

Eine Empfehlung bei der Konzeption eines Kreistrainings lautet, einzelne Muskelgruppen abwechselnd zu trainieren. Eine Möglichkeit wäre hier, auf eine Oberkörper- eine Unterkörperübung folgen zu lassen. Auch ist möglich, dass zwischen Agonist (Muskel, der die Bewegung bewirkt) und Antagonist (wirkt dem Agonist entgegen) gewechselt wird. Ein Beispiel dazu: Auf eine Brust-, also Druckübung, folgt eine Rücken-, also Zugübung.

Vorteile: Das Zirkeltraining bietet ein optimales Verhältnis zwischen Trainingsquantität (Zeitdauer und Anzahl der Übungen) und Trainingsqualität (Effektivität der Übungen). Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man durch den ständigen Wechsel der Übungen auch in ständiger Bewegung ist und nicht, wie beim Stationstraining, während den Satzpausen einfach wartet. Dies führt zu einem dauerhaft höheren Puls.

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Trainieren

Trainieren bis zum Geht-nicht-mehr?

Der Eine schwört auf ”Pyramide“, der Andere auf Super-Sätze, ein Dritter auf Wiederholungen bis zum Muskelversagen. Natürlich gibt es verschiedene Wege zum Aufbau seiner Muskulatur. Aber führt das Training bis zum "Geht-nicht-mehr“ wirklich am besten zum Ziel? shape UP-Autor Jan-Bendikt Ohle sagt: Nein. Besser ist es, kurz vor dem Muskelversagen aufzuhören.

Muskelversagen überreizt unnötig das zentrale Nervensystem, wodurch sich die Regeneration zwischen den Sätzen, aber auch die allgemeine Regeneration, nach hinten verschiebt. Die Wahrscheinlichkeit ins Übertraining zu geraten, steigt also immens. Belastungen nah am Muskelversagen bringen hier den größten Vorteil. Egal ob für Kraft- oder Muskelaufbau.

Denn unsere Muskulatur besteht aus mehreren tausend Muskelfasern, die sich mit Nerven zu so genannten motorischen Einheiten bündeln. Damit das Training zum erwünschten Muskelwachstum führt, müssen die jeweiligen Reize eine hohe mechanische Last auf die einzelnen Muskelfasern ausüben, aber auch viele motorische Einheiten aktivieren.

Trainieren Sie mit einem hohen Gewicht von über 85 Prozent des Gewichts, das Sie maximal schaffen, so werden, um die notwendige Kraft aufzuwenden, automatisch alle motorischen Einheiten Ihres Muskels schon in der ersten Wiederholung genutzt.
Machen Sie jetzt mehrere Wiederholungen, werden nicht mehr Muskelfasern aktiviert, sondern das zentrale Nervensystem wird stärker gereizt.

Durch die Beziehung von Gewicht und Geschwindigkeit ? schwere Dinge bewegen wir langsamer ? können die Muskelfasern auch nur langsam kontrahieren. Dadurch sind die beiden notwendigen Faktoren, langsame Rekrutierung der Muskelfasern plus Nutzung aller motorischen Einheiten, die für den Muskelaufbau relevant sind, beim Training mit schweren Gewichten vorhanden.

Aber lohnt es sich dennoch beim Training mit schweren Gewichten ans Muskelversagen und weiter zu gehen?

Hier gilt ein ganz klares ”Nein”. Forscher haben herausgefunden, dass die höchste muskuläre Belastung schon kurz vor dem Muskelversagen erreicht ist. Den Satz zu beenden, obwohl noch ein bis zwei Wiederholungen mehr möglich gewesen wären, ist also genauso vorteilhaft für den Muskelaufbau wie das Training bis zum Muskelversagen.

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Atmen

Selbst Atmen lässt sich trainieren

Es muss ja nicht gleich Asthma sein, wenn man schnell mal außer Atem ist. Aber selbst die chronische Lungenerkrankung COPD, von der in Deutschland jeder Achte über 40 betroffen ist, wäre kein Grund, nicht mit regelmäßigem Fitness-Training zu beginnen. Ganz im Gegenteil: Auch wenn der Impuls zu Atmen eine unwillkürliche Aktion unseres Körper ist ? selbst dazu benötigt der Mensch aktive Muskelarbeit. Und die lässt sich trainieren.

Wichtigste Muskulatur ist dabei das Zwerchfell, das zwischen den Rippen sowie Bauch- und Rückenmuskulatur liegt. Bei der Einatmung bewirkt es, dass sich der Brustkorb dehnen kann. Bei der Ausatmung verengt sich der Brustkorb wieder, das heißt, die Muskulatur entspannt sich. In Ruhe atmen wir etwa zehn- bis 15-mal ein und aus, bei körperlicher Aktivität natürlich öfters.

Folgende Ratschläge können bei Atemwegserkrankungen die Umstellung auf veränderte Wetterbedingungen erleichtern und einen entspannt durchatmen lassen. Die beiden Atem-frei-Übungen sind aber durchaus auch gesunden Menschen zum Nachmachen empfohlen!

1. Lippenbremse
Die Lippenbremse ist die Grundlage aller Atemübungen. Sie kann überall angewendet werden und ist relativ leicht zu lernen. Atmen Sie tief über die Nase ein. Bei der Ausatmung, die durch den Mund erfolgt, werden die Lippen nur einen ganz kleinen Spalt geöffnet. Die sich dadurch bildenden sogenannten ”Hamsterwangen“ sorgen dafür, dass der Druck in den Atemwegen erhöht wird, und es kann mehr Luft durch die Atemwege strömen. Lassen Sie sich bei der Ausatmung Zeit! Die Lippenbremse wirkt beruhigend und oftmals entspannend.

2. Kutschersitz
Der Kutschersitz ist eine atemerleichternde Position. Setzen Sie sich auf einen Stuhl. Öffnen Sie die Beine schulterbreit und legen Sie ihre Ellbogen auf ihren Oberschenkeln ab. Stützen Sie sich nun auf ihren Beinen ab. Dadurch kann ihre Rückenmuskulatur entspannen, da das Gewicht der Arme genommen wird. Atmen Sie in dieser Position mindestens 30 Sekunden ruhig und gleichmäßig. Setzen Sie hierbei auch die Lippenbremse ein.

Atemtechniken sollten möglichst regelmäßig und in beschwerdefreien Phasen eingeübt werden ? denn dann sind sie am wirkungsvollsten und können auch bei akuter Atemnot richtig angewendet werden. Versuchen Sie also die Atemübungen mit in ihren Alltag einzubauen.

Zusätzlich trainieren klassische Fitness-Übungen die innere Atem-Muskulatur:
> Gerade Crunches ? stärken die gerade Bauchmuskulatur
> Seitneigen ? trainieren die schrägen und queren Bauchmuskeln
> Arme rückwärts abspreizen ? dehnt die Brustmuskulatur
> Rumpfbeugen ? dehnen die Rückenmuskulatur

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Fleisch

Macht Fleisch essen Männer männlicher?

Männer essen doppelt so viel Fleisch wie Frauen. Über die Gründe gab es bisher viele Vermutungen aber wenig Fakten: Weil Jungs von klein auf gesagt wird: Iss dein Fleisch, damit du groß und stark wirst. Weil der frühe Mann als Jäger fürs Fleisch sorgte und die Frau Früchte sammelte. Oder: Weil Männer mit Genuss essen, Frauen dagegen mit Blick auf die Figur.
Alles falsch, haben australische Wissenschaftler heraus gefunden.

Fleisch verschafft Männern ein Gefühl von Stärke, Macht und Männlichkeit, sagen die Forscher der Uni Sydney. Das läge vor allem daran, dass Fleisch einen hohen sozialen Status habe. Man serviert es seinen Gästen, gönnt sich besondere Stücke zu festlichen Anlässen, und früher kam es nur sonntags auf den Tisch. Von diesem gehobenen Ansehen des Nahrungsmittels hoffen Männer, die sich selbst eine eher geringe soziale Stellung zurechnen, sich eine Scheibe abschneiden zu können. Sie glauben: Viel Fleisch, viel Ehr.

Ihre Fleisch-Psychologie belegten die Forscher mit einem Experiment, bei dem Männern zwei Arten von ”Beast Burgern“ angeboten wurden, einmal als vegetarisch deklariert, einmal fleisch-basiert. Beide Angebote waren äußerlich völlig gleich verpackt und mit demselben Ernährungsprofil beschrieben.

Ergebnis: Männer, die sich zur sozial niedrigeren Bevölkerungsschicht rechnen, griffen vermehrt nach dem angeblichen Fleisch-Burger. Das Ergebnis der Studie ist absolut nicht made in Australia, obwohl dort mehr Fleisch konsumiert wird als in jedem anderen Land der Welt: 92,5 Kilo pro Person im Jahr.

In Deutschland ist der Fleischverbrauch im vergangenen Jahr 2017 auf das niedrigste Niveau seit mehr als zwei Jahrzehnten gesunken: 59,7 Kilo. Das waren 800 Gramm weniger als ein Jahr zuvor.

Ob das ein Ergebnis der Tierschützer- und Vegetarier-Kampagnen ist oder eine Akt der individuellen Vernunft, ist ungeklärt. Gesünder ist es auf jeden Fall, bringen doch Ernährungsberater und Ärzte den Verzehr vor allem von rotem und zu Wurst verarbeitetem Fleisch und Krebserkrankungen in Verbindung.

Fitness-Sportler wissen längst, dass sie ihren Eiweiß-Bedarf nicht unbedingt mit gewaltigen Fleischportionen sichern müssen. Sie finden speziell auf ihre Trainingsziele abgestimmte Protein-Extrakte an ihrer Studio-Theke. Die enthalten im Vergleich zum Burger oder Döner weniger Fett und keine Hormone. Und für das männliche Selbstwertgefühl kennt jeder im Studio andere Wege als Fleisch zu essen.

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Gesünder leben

Gesünder leben ? schnell gesagt. Aber was ist gesund leben?

Da sind sich alle Experten einig: Kein Übergewicht, kein Nikotin, wenig Alkohol, viel Bewegung und eine vernünftige Ernährung. Je mehr dieser fünf gesunden Lebensstilfaktoren eingehalten werden, desto besser und länger lebt man. Das Sterblichkeits-Risiko lässt sich nach einer amerikanischen Studie durch eine gesunde Lebensweise um bis zu 44 Prozent senken.

Die Wissenschaftler untersuchten dazu 1163 Männer. Die hatten eines gemeinsam: die Lebensstil-Krankheit Diabetes.
22 Prozent der Männer hielten keinen oder nur einen der fünf Faktoren eines gesunden Lebensstils ein.
37 Prozent lebten wenigstens in zwei Bereichen gesund,
29 Prozent hielt sich an drei gesunde Faktoren und
12 Prozent erfüllten vier und mehr Faktoren eines gesunden Lebens.

Diabetes verursacht eine Fülle von weiteren Krankheiten, die einzeln oder gemeinsam das Leben verkürzen. Bluthochdruck, Herz- und Gefäßerkrankungen sowie eine nicht-alkoholische Fettleber sind die häufigsten Folgen. An solchen Fakten konnten die Wissenschaftler also die Höhe des Sterberisikos mit dem Lebensstil vergleichen.

Schon die Einhaltung von zwei Faktoren eines gesunden Lebensstils reduziert das Sterberisiko gegenüber den ungesund lebenden Männern um 42 Prozent, bei vier und mehr gesunden Verhaltensweisen sinkt das Risiko eines frühen Todes um 44 Prozent. Daraus folgern die Wissenschaftler: Selbst wer schon eine an sich lebensbedrohliche Lebensstilkrankheit wie Diabetes hat, profitiert von einer Verhaltensänderung noch durch ein geringeres Sterberisiko und eine höhere Lebensqualität.

Dass Übergewicht durch Mangel an Bewegung und falsche Ernährung die größte Bedrohung für Leib und Leben darstellen, beklagen auch deutsche Experten wie der Ulmer Professor Wabitsch von der Deutschen Adipositas-Gesellschaft: ”Es gibt offensichtlich Barrieren in unserem Leben, die körperliche Bewegung verhindern und gesunde Ernährung erschweren.“

Welche Barrieren das sind? Ärmere und weniger gebildete Bevölkerungsgruppen nennt der Professor besonders benachteiligt.

Weil jedes Jahr bei 500.000 Menschen die Diagnose ”Diabetes“ neu gestellt wird, fordern immer mehr Mediziner zum Kampf gegen Übergewicht auf und verlangen höhere Steuern auf ungesunde Lebensmittel mit hohem Zucker-, Salz- und Fettgehalt und die Befreiung von Obst und Gemüse von der Mehrwertsteuer.

Wer weder arm noch weniger gebildet ist, sollte sich dahinter nicht verstecken, sondern den guten Vorsatz ”Gesünder Leben“ einfach umsetzen.

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Abbildung: minoru suzuki, shutterstock

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Eiweiß im Alter

Warum Eiweiß im Alter wichtig ist

Wer ausreichend Proteine zu sich nimmt, beugt altersbedingtem Muskelschwund vor. In welchen Lebensmitteln besonders viel Eiweiß steckt.

Täglich ein Steak und ordentlich Magerquark - Schwerathleten und Bodybuilder legten schon immer Wert auf eiweißreiches Essen. Mehr und mehr interessieren sich auch Forscher für das Thema Eiweiß, allen voran Alternsforscher. Erst vor Kurzem haben sich führende Experten an einen Tisch gesetzt und Hunderte von Studien ausgewertet. Ihr Fazit: Ältere brauchen mehr Eiweiß als bisher gedacht. Denn mit den Jahren nutzt der Körper Milch, Fleisch und Co. schlechter aus - mit zum Teil fatalen Folgen. Um bei Kräften zu bleiben, sollten Senioren besonders auf eine gute Versorgung achten.
Ohne Eiweiß läuft nichts. Im Körper ist es der Baustoff schlechthin: nicht nur für Muskeln, auch für Bänder und Knochen. Proteine sind Teil des Immunsystems und halten den Stoffwechsel in Gang.

Eiweiß: Nicht nur in Fleisch und Milch
Allerdings ist Eiweiß nicht gleich Eiweiß. Ein gutes ist leicht verfügbar und liefert dem Körper genau die Bauteile, die er braucht. Fleisch, Fisch und Eier sind als prima Quellen lange bekannt, ebenso Milch.
Aber auch pflanzliche Lebensmittel, allen voran Linsen, mischen als Eiweißlieferanten mit. Die zunehmende Zahl an Vegetariern hat uns einige neue Quellen beschert: Tofu, Süßlupinen, Aufstriche aus Sonnenblumenkernen etwa (siehe unten). Vegetarier leiden nicht an Eiweißmangel, solange sie Milch und Käse essen. Nur von der veganen Kost raten wir ab. Es fehlt der Beleg, dass das im Alter eine sinnvolle Ernährungsform ist.

Muskelmasse geht im Alter verloren
Auch Muskeln altern, das ist ganz normal. Ab etwa 50 Jahren verlieren sie jährlich ein bis zwei Prozent an Masse. Doch bei nicht wenigen Senioren geht es deutlich schneller abwärts. Dann strengt jedes Aufstehen vom Stuhl an, und man schafft die frühere Gehstrecke nicht mehr, einfach weil die Kraft ausgeht. Jeder zehnte zu Hause lebende Senior ist betroffen, schätzen Experten, im Heim gar fast jeder Dritte.
Die Gründe: Jede Krankheit zehrt an einem, viele sind im Alter weniger körperlich aktiv. Vor allem aber liegt es am Essen: zu wenig insgesamt und besonders zu wenig Eiweiß, weil oft der Appetit fehlt. Verlorene Muskeln wieder aufzubauen fällt im Alter ungleich schwerer. Bitte keine Experimente mit Diäten. Jeder Gewichtsverlust, ob beabsichtigt oder nicht, geht auch auf Kosten der Muskeln. Man merkt es oft nicht sofort, "aber vier, fünf Jahre später bereut man die Diät". Abnehmen sollten Ältere nur, wenn der Arzt dazu rät.

Kraftformel: Eiweiß plus Training
Aber kann man dem Muskelabbau nicht noch anders entgegenwirken?
Die Kraft trainieren und Eiweiß essen ? beides ist wichtig." Beides reizt den Muskel, Masse aufzubauen, im Alter leider weniger stark als früher.

Daher empfehlen Alters Forscher gesunden Senioren heute 20 bis 30 Prozent mehr Eiweiß als Jüngeren. Demnach sollte eine ältere Frau, 65 Kilo schwer und normalgewichtig, etwa 65 Gramm Eiweiß am Tag essen. Mit drei Scheiben Käsebrot, einer Portion Fleisch oder Fisch und einem Glas Milch ist dieses Soll erfüllt. Keine Mahlzeit ohne Protein. Studien legen nahe, dass der Muskelaufbau dann am besten in Gang kommt.

Eiweiß macht satt
Bringt mehr Eiweiß auch mehr Muskeln? "Nein", sagen wir vom OLYMPIA FITNESS und fügen hinzu: "Wer zu eiweißbetont isst, kommt vielleicht nicht auf genug Kalorien, denn Eiweiß sättigt sehr." Was die Belastung für die Niere angeht, die die Eiweißüber­schüsse ausscheiden muss, gibt er Entwarnung: "Für die gesunde Niere kein Problem."
Ab sofort nur noch ans Eiweiß zu denken, wäre aber einseitig. Es spricht einiges dafür, dass auch Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Fette zum Muskelerhalt beitragen. Gemüse und Obst, Vollkorn und gute Pflanzenöle dürfen nicht fehlen. Der bunte Mix macht?s.

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Muskelschwund im Alter

Was hilft!

Verliert ein Mensch im Alter übermäßig viele Muskeln, spricht man von einer Sarkopenie. Vor allem Kraft-Muskel-Training trägt dazu bei, wieder Muskulatur aufzubauen.

Im Alter von 20 bis 30 Jahren erreicht der menschliche Körper sein Maximum an Muskelmasse. Danach baut er langsam ab. Ein Verlust von 30 bis 40 Prozent an Muskelmasse im Laufe des Lebens ist normal.

Muskeln wichtig für Unabhängigkeit im Alter
Dass die Kraft mit der Zeit nachlässt, ist also normal. Verliert jemand jedoch übermäßig viel Muskelkraft und -masse im Alter, spricht man von Sarkopenie. Ein solcher krankhafter Schwund an Körperkraft kann Folgen haben. Denn eine gut arbeitende Muskulatur trägt bei älteren Menschen entscheidend zu einem selbstbestimmten Leben bei. Sei es, um in der eigenen Wohnung die Treppen noch zu bewältigen oder beim Einkauf die Taschen zu tragen. Wer dagegen nicht ausreichend Muskelkraft besitzt, büßt an Mobilität ein, droht ein Pflegefall zu werden. Auch die Anfälligkeit für Stürze steigt.

Vor allem Mangelernährung und zu wenig Bewegung begünstigen Muskelabbau im Alter. Im vorgerückten Alter können auch längere Krankenhausaufenthalte gefährlich werden. Patienten müssen nach einer Operation in der Regel eine längere Bettruhe einlegen, bei der das Risiko besteht, dass sie stark an Muskelmasse verlieren. Zudem lassen unter Umständen Erkrankungen wie Krebs Muskeln und Gewicht schwinden. Ärzte sprechen in diesem Fall allerdings nicht von einer Sarkopenie, sondern von einer Kachexie.

Zu wenig Muskeln? Der Aufsteh-Test liefert Hinweise
Wie lässt sich feststellen, ob die Muskulatur noch ausreicht?
Wir Trainer vom OLYMPIA FITNESS kennt einen kleinen Test, den jeder zu Hause ausprobieren kann: Mit verschränkten Armen auf einen Stuhl setzen, aufstehen und wieder hinsetzen. Das Ganze fünfmal wiederholen.Wer dafür länger als zehn Sekunden benötigt, hat möglicherweise zu wenig Muskelkraft.
In diesem Fall vereinbaren sie am besten einen Informations Termin mit uns.

Muskelschwund: So läuft die Diagnose ab
Leider nehmen viele Ärzte Sarkopenie nicht als Krankheit wahr. Dass Menschen mit zunehmendem Alter gebrechlich werden, empfinden nach wie vor viele als normal.
Um genau zu untersuchen, wie es um die Muskulatur einer Person bestellt ist, stehen verschiedene Diagnoseverfahren zur Auswahl. Dabei werden Masse, Kraft und Leistungsvermögen der Muskeln gemessen. Eine Sarkopenie liegt vor, wenn die Muskelmasse und zusätzlich eines der anderen beiden Kriterien nicht mehr ausreichend vorhanden sind.

Die Muskelmasse lässt sich mit Hilfe einer Bioimpedanzanalyse untersuchen, die Kraft anhand einer Messung des Handdrucks. Die Kraft der Hand lässt einen guten Rückschluss auf die des übrigen Körpers zu. Die Leistung der Muskeln gilt als unzureichend, wenn der Betroffene auf einer Strecke von wenigen Metern nur eine Geschwindigkeit von unter 0,8 Metern pro Sekunde erreicht. Zum Vergleich: Bei der Ampelschaltung gehen Verkehrsplaner von einem Fußgänger aus, der sich in einem Tempo von einem bis 1,5 Metern pro Sekunde fortbewegt.

Kraft-Muskel-Training und Ernährung gegen Sarkopenie
Um die Muskulatur wieder aufzubauen, benötigen Betroffene in der Regel ein individuell auf sie abgestimmtes Kraft-Muskel-Training. So lassen sich Muskeln wieder aufbauen. Und zwar in jedem Alter.Prinzipiell ist das auch mit 90 Jahren noch möglich!
Wenn auch in geringerem Umfang als bei Jüngeren.

Der zweite Baustein bei der Behandlung einer Sarkopenie ist eine richtige Ernährung. Ausreichend hochwertige Eiweiße im Essen unterstützen den Muskelaufbau. Wir empfehlen, dreimal täglich etwa 25 bis 30 Gramm Eiweiß zu essen. Also die Menge gleichmäßig über den Tag verteilen und nicht nur in einer einzigen Mahlzeit aufnehmen. Gute Eiweiß-Quellen in der Nahrung sind fettarmes Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte sowie Nüsse.

Muskelschwund vorbeugen
Eine Studie der Charite Berlin aus dem Jahr 2015 ergab, dass Männer ihr Sarkopenie-Risiko im Alter halbieren, wenn sie seit ihrer Jugend aktiv Sport getrieben haben. Damit ein übermäßiger Muskelschwund gar nicht erst aufkommt, lautet also das beste Rezept: immer schön aktiv bleiben. Regelmäßige Spaziergänge sind schon ein guter Anfang. Noch besser ist zusätzlich ein gezieltes Kraft-Muskel-Training.Wir vom OLYMPIA FITNESS bieten ein auf ältere Menschen zugeschnittenes Programme an.

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Ernährung bei Arthrose

10 Lebensmittel, auf die Sie nicht verzichten sollten

Es gibt keine ?Wunder-Diät? gegen Arthrose, doch mehren sich die Hinweise, dass eine gesunde Ernährung, die mit bestimmten Lebensmitteln versehen wird, helfen könnte, Entzündungen und Gelenkschmerzen bei Arthrose zu bekämpfen.

1. Blaubeeren
Blaubeeren verfügen über einen hohen Gehalt an Antioxidantien und sind damit sehr gute Radikalfänger. Insbesondere das Anthocyanidin (blauer Farbstoff der Blaubeere), das in großer Menge in Blaubeeren vorhanden ist, unterstützt die antioxidative Abwehrkraft des Körpers. Damit lässt sich auch die entzündungshemmende Wirkung der Blaubeeren erklären. So hemmen Anthocyane die Cycloxygenasen und Lipoxygenasen ? Enzyme, die an Entzündungsprozessen im Körper beteiligt sind ? und verringern damit die gelenkzerstörenden Prozesse, und können so Arthritis oder eine aktivierte Arthrose positiv beeinflussen.

2. Olivenöl
Olivenöl, nicht wegzudenken aus der mediterranen Küche, ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren. Diese gesunden Fette stehen in der Diskussion, das Risiko für Herzerkrankungen und bestimmte Krebsarten zu senken. Die Forschung zeigt, dass Menschen, die über ihre Ernährung mehr einfach ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen und dafür weniger gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren, seltener unter chronischen Herz-Kreislauferkrankungen, Arteriosklerose, Diabetes, Krebs und Asthma leiden. Ein wichtiger Inhaltsstoff des Olivenöls in Bezug auf Arthrose ist das Oleocanthal. Es verfügt über einen ähnlichen entzündungshemmenden und schmerzstillenden Effekt wie Ibuprofen und wirkt nachweislich bei degenerativen Gelenkerkrankungen.[1]
Wichtig: Stellen Sie sicher, dass Sie natives Olivenöl kaufen, denn dieses enthält einen höheren Anteil an Oleocanthal.

3.Champignons
Champignons sind reich an Vitamin D. Der tägliche Bedarf gesunder Menschen liegt bei 5 Mikrogramm, bei Erwachsenen über 65 Jahre bei 10 Mikrogramm pro Tag. In 150 Gramm Champignons sind etwa 3 Mikrogramm Vitamin D enthalten.
Einige Studien in ?Arthritis & Rheumatism? besagen, dass Vitamin D den Knorpel schützen und das Risiko der Gelenkspaltverengung bei Kniearthrose reduzieren kann. Das Kennzeichen von Arthrose ist Knorpelverlust, so Dr. Changhai Ding vom Menzies Research Institute in Tasmanien, Australien. In einer Studie fanden Ding und Kollegen heraus, dass Arthrose-Patienten mit ausgeglichenem Vitamin-D-Status etwa 1,5 Prozent weniger Knorpelabrieb pro Jahr hatten als Patienten mit Vitamin-D-Mangel. Ding zufolge kann ein ausgeglichener Vitamin-D-Status einen Kniegelenkersatz signifikant hinauszögern.[2]

4. Brokkoli
Der Brokkoli gehört zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Er ist reich an Vitamin C, Beta-Carotin, Kalzium, Kalium, Phosphor, Eisen und Folsäure. Sein Vitamin C-Gehalt ist annähernd so hoch wie der der Paprika. Aufgrund des hohen Vitamin C- und Beta-Carotin-Gehalts verfügt Brokkoli über ein hohes antioxidatives Potenzial, welches das Gelenk vor dem Angriff freier Radikale schützt, bevor diese das Gelenk massiv schädigen. Darüber hinaus ist das Antioxidanz Vitamin C für die Entwicklung des Knorpels notwendig. Vitamin-C-Mangel kann zu schwachem Knorpel führen und die Arthrosebeschwerden verstärken.

Auch Sulforaphan, ein sekundärer Pflanzenstoff, der in hohen Mengen im Brokkoli vorkommt, könnte einen positiven Einfluss auf den Verlauf einer Arthrose haben.[3] In Versuchen mit Gewebekulturen und menschlichen Knorpelzellen konnten die Wissenschaftler zeigen, dass Sulforaphan die Enzyme (Metalloproteasen), die für Knorpelabbau (krankhaften Abbau von Kollagen und Aggrecan) und Gelenkverschleiß verantwortlich sind, blockierte. Gleichzeitig wirkte der sekundäre Pflanzenstoff entzündungshemmend.

5. Grünes Blattgemüse
Grünes Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl oder Mangold kann dem Abbau von Muskeln und Knochen vorbeugen. Es verfügt über einen hohen Anteil an Antioxidantien und Vitamin A, C und K, wie auch über Kalium und Folsäure, die für das Gelenk einen Schutz vor freien Radikalen darstellen. Kaum ein Nahrungsmittel hat bei so wenigen Kalorien einen so hohen gesundheitlichen Benefit wie grünes Blattgemüse.

6. Knoblauch
Der Knoblauch gehört zur Familie der Lauchgewächse, ebenso wie Zwiebeln oder Porree. Allen gemein ist ihr hoher Gehalt an Disulfiden (Schwefelstoffverbindungen), denen nachgesagt wird, dass sie bei einer Vielzahl von Krankheiten helfen können ? inklusive Arthrose. Diese Komponente könnte einen limitierenden Effekt auf Enzyme haben, die den Knorpel schädigen, so der Rheumatologe Scott Zashin, MD, von Medical School der Universität von Texas in Dallas. In einer Studie an Zwillingen fanden Forscher heraus, dass bei Menschen, die viel Knoblauch und Lauchgewächse aßen, im Röntgenbefund seltener Hinweise auf eine Hüftarthrose zu finden waren. Verantwortlich hierfür sind die Disulfide. Diese hemmen sogenannte Metalloproteasen ? Enzyme, die bei erhöhtem Gehalt mit einer Reihe pathologischer Entzündungszustände im Gelenk in Verbindung gebracht werden.[4]

7. Kirschen
Kirschen scheinen die Symptome von Arthrose wie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen reduzieren zu können, so die Aussage von Wissenschaftlern des Philadelphia VA Medical Centers. In einer Studie an 53 Patienten mit Kniearthrose konnten die Wissenschaftler zeigen, dass bereits zwei Gläser Kirschsaft pro Tag (500 ml/Tag, hergestellt aus ca. 90 Kirschen) reichten, um die Schmerzen zu verringern, die Gelenksteife und die Funktion des Gelenks zu verbessern. Verantwortlich dafür sind sogenannte Anthocyane, so die Forscher. Anthocyan, der blaurote Farbstoff der Kirschen, verfügt über eine antioxidative Wirkung und kann Entzündungen reduzieren, indem er die Ausschüttung von entzündungsfördernden Stoffen, den Prostaglandinen, hemmt.[5]

8. Lachs
Im Lachs stecken viele Omega-3-Fettsäuren, die das Risiko eines plötzlichen Todes aufgrund eines Herzinfarkts, einer koronaren Herzkrankheit, eines Gedächtnisverlusts oder einer Alzheimer-Erkrankung verringern können. Es konnte auch gezeigt werden, dass Lachs, regelmäßig über die Ernährung aufgenommen, helfen kann, die Symptome von Arthrose und Depressionen zu kontrollieren. Die Omega-3-Fettsäuren verringern das Fortschreiten der Arthrose und scheinen über ein hohes therapeutisches Potential zu verfügen, einen Knorpelabbau aufgrund chronischer Entzündungen im Gelenk vorzubeugen.[6] Wenn möglich, bevorzugen Sie wilden Lachs. Zuchtlachs ist oft höher kontaminiert und schmeckt weniger gut.

9. Süßkartoffeln
Süßkartoffeln gehören zu den 10 gesündesten Lebensmittel ? und das aus gutem Grund: Die Süßkartoffel ist ein sehr nährstoffreiches Gemüse, das über einen hohen Anteil an Ballaststoffen, Kalium, Vitamin A und C verfügt. Süßkartoffeln wirken antioxidativ und entzündungshemmend ? eine Eigenschaft, die auch bei entzündlicher Arthrose von Vorteil ist. Darüber hinaus haben sie einen stabilisierenden Effekt auf den Blutzuckerspiegel und verfügen über Eigenschaften, die sich günstig bei Herzerkrankungen auswirken.

10. Walnüsse
Walnüsse runden die Liste der 10 Lebensmittel gegen Arthrose ab. Sie stecken voller Omega-3-Fettsäuren. Sie tragen dazu bei, dass Gelenkschmerzen und die Gelenksteife reduziert werden. Walnüsse sind nicht nur reich an gesundem Öl, sie verfügen auch über einen hohen Gehalt an Vitamin E, welches Vitamin C im Kampf gegen Entzündungen unterstützt, und Selen. Das Spurenelement Selen trägt dazu bei, Schwellungen und Gelenksteifheit zu kontrollieren.
Aber Vorsicht: Walnüsse stecken auch voller Kalorien. Menschen, die gerade abnehmen, sollten nur eine kleine Hand voll täglich davon verzehren.

Quelle(n):
[1] Iacono A et al. Arthritis & Rheumatism 2010; 62: 1675-82.
[2] Ding C et al. Arthritis Rheum. 2009 May;60(5):1381-9.
[3] Davidson R K et al. Arthritis & Rheumatism, DOI: 10.1002/art.38133.
[4] Williams F M K et al. BMC Musculoskelet Disord. 2010 Dec 8;11:280.
[5] Schumacher H R et al. Osteoarthritis Cartilage. 2013 Aug;21(8):1035-41.
[6] Dzielska-Olczak M et al. Pol Merkur Lekarski. 2012 May;32(191):329-34.

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Eiweiß

Wie kommt das Eiweiß in den Muskel?

Viele schwören drauf: Sie nehmen eine Portion Eiweiß (wissenschaftlich: Protein) gleich nach dem Training zu sich.
Der Protein-Shake soll den durch Trainingsreize ausgelösten Zuwachs an Muskulatur realisieren und kleinere Mikroverletzungen reparieren.
Denn Eiweiß gilt als Baustoff des Körpers.

Aber so wie Kohlenhydrate aus Zuckermolekülen und Fette aus Fettsäuren bestehen, ist auch Eiweiß aus kleinsten Bausteinen zusammengesetzt.
Diese Bausteine heißen Aminosäuren.

Und auf die kommt es bei der Eiweiß-Versorgung ganz entscheidend an.
Immerhin besteht rund ein Fünftel unseres Körpers aus Eiweiß, der Rest sind Wasser (ca. 60 Prozent), Mineralien (knapp 5 Prozent) und Fette (in der Regel um 15 Prozent).
Man könnte also auch sagen, dass 20 Prozent des Körpers aus Aminosäuren bestehen. Diese kleinen Bausteine können sich miteinander verbinden und dabei ganz unterschiedliche Verbindungen eingehen.

Besteht diese Verbindung aus mehr als 100 Aminosäuren spricht man von einem Protein.

Durch 20 verschiedene Aminosäuren sind über 50.000 Eiweiße baubar.
Von diesen 20 verschiedenen Aminosäuren sind neun essentiell, das heißt sie müssen über die Nahrung zugeführt werden und sind somit lebensnotwendig.
Die restlichen - immerhin elf - kann der Körper selbst herstellen.

Wie wird nun aus dem Nahrungseiweiß körpereigenes Eiweiß?

Nehmen wir als Beispiel ein eiweißreiches Lebensmittel, wie zum Beispiel ein mageres Fischfilet. Nach dem Verzehr des Fisches kommt das Nahrungseiweiß über den Magen in unseren Darm und wird dort in seine einzelnen Bestandteile - eben die Aminosäuren -zerlegt.
Die Zerlegung des Eiweißes im Darm erfolgt über verschiedene Verdauungsenzyme. Körpereigenes Eiweiß und Nahrungseiweiß gesellen sich dann dazu und verlassen den Darm in Richtung Blutkreislauf.

Manche Sportler schwören auf Aminosäuren vor oder nach dem Training als Nahrungsergänzung, da diese schneller ins Blut gelangen und nicht wie eine Mahlzeit über Verdauungsenzyme gespalten werden müssen.
Je nachdem, welches Eiweiß man aufnimmt und auch mit welchen weiteren Nährstoffen zusammen, gelangen die Aminosäuren schneller oder langsamer in unseren Blutkreislauf.

Wie lange brauchen Aminosäuren bis in die Blutbahn?

Aminosäuren aus Molkeneiweiß zum Beispiel können bereits 15 bis 30 Minuten nach dem Verzehr im Blut nachgewiesen werden. Somit nur etwas später, als es bei der Einnahme von Aminosäuren als Nahrungsergänzung der Fall wäre.
Vom Blutkreislauf gelangen die Aminosäuren in die Körperzellen und bilden dort einen sogenannten Aminosäure-Pool - vorstellbar als ein Becken aus einzelnen freien Aminosäuren, die auf ihren Einsatz warten.
Da der Körper ständig auch Eiweiße abbaut, kommen auch diese abgebauten Aminosäuren in diesen Pool. Dadurch werden pro Tag circa 300 Gramm Eiweiß auf- und abgebaut.
Wer sich zum Ziel gesetzt hat, seine Muskeln auf- oder auszubauen, sollte darauf achten, dass mehr Eiweiße auf- als abgebaut werden. Nur so lässt sich zusätzliche Körpermasse, und dabei geht es beim Muskelaufbau, herstellen.
PS: Gerne beraten wir Sie persönlich vor Ort über unser vielfältiges Qualitätsangebot.

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Trockene Haut

Mit der richtigen Pflege und Ernährung gegen Juckreiz & Co.

Vor allem im Winter macht sie sich bemerkbar: die trockene Haut. Sie wird durch die Heizungsluft sowie durch die großen Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen rissig und schuppig. Hier hilft eine konsequente Pflege mit den richtigen Produkten.

Aufbau der Haut
Die sichtbare Haut des Körpers bildet die Hornschicht. Sie besteht aus toten, abgestoßenen Hautzellen und ist bis zu 4 mm dick. Bei einer gesunden Haut erneuert sich die Hornschicht innerhalb von 28 Tagen durch Zellteilung in der Epidermis. Unterhalb der Epidermis liegt die Dermis (Lederhaut). Diese weist zwei Fasertypen auf: Die elastischen Fasern bringen die Haut nach Verformung in die ursprüngliche Form zurück.

Die kollagenen Fasern bewirken die Reißfestigkeit und Spannkraft der Haut. Kollagen bindet Wasser und trägt zu einem straffen Aussehen der Haut bei. In der Dermis sind wichtige Anhangsgebilde wie Haarwurzeln, Talgdrüsen und Schweißdrüsen eingebettet. Die Unterhaut stellt das Druckpolster gegen Schläge und Stöße dar und enthält fast den gesamten Fettanteil der Haut.

Gründe für das Austrocknen der Haut
Trockene Haut tritt besonders im Winter auf. Dann nimmt die Luft wegen der tiefen Temperatur wenig Feuchtigkeit auf und ist aus diesem Grund besonders in geheizten Räumen sehr trocken. Für die unbedeckte Haut im Gesicht und an den Händen stellen die großen Temperaturunterschiede zwischen beheizten Räumen und einem Aufenthalt im Freien eine große Belastung dar.

Des Weiteren wirkt sich der natürliche Alterungsprozess auf die Haut aus. Sie verliert ihre Fähigkeit der Wasserspeicherung und die Talgdrüsen vermindern ihre Aktivität. Die gealterte Haut ist aus dem Grund dünn, feinrunzlig, trocken und leicht verletzlich.

Das gleiche Bild zeigt sich als Folge von übermäßiger Sonnenexposition. Man spricht in solchen Fällen vom Umweltaltern der Haut. Häufiges Waschen und Duschen sowie Kontakt mit Chemikalien, Seifen und Kosmetika machen der Haut zu schaffen. Nach Einnahme gewisser Medikamente, bei falscher Ernährung und bei Stress reagiert die Haut ebenfalls mit einer Veränderung ihres Erscheinungsbildes.
Das Hauptproblem trockener Haut liegt im Verlust ihrer Elastizität.
Als Folge bilden sich leicht kleine Risse und Sprünge in der Hornschicht, was die Schutzfunktion der Haut beeinträchtigt. Trockene Haut neigt zu allergischen Ekzemen und anderen Hautausschlägen und kann zu Bakterien- und Pilzinfektionen führen.
Durch eine rechtzeitige und richtige Pflege der Haut sind diese Beeinträchtigungen vermeidbar.

Zwei Typen trockener Haut
Grundsätzlich unterscheidet man zwei unterschiedliche Typen:

1.Die sehr verbreitete trocken-fettarme Haut, mit der rund 30 Prozent der Bevölkerung zu kämpfen haben. Sie tritt mit fortschreitendem Alter vermehrt und ab dem 50. Lebensjahr bei jedem zweiten Erwachsenen auf. Die Ursache stellt eine abnehmende Talgproduktion dar, die zu einer rauen Oberfläche sowie Juckreiz und Spannungsgefühl führt.

2.Die trocken-feuchtigkeitsarme Haut produziert zwar ausreichend Fett, aufgrund des Feuchtigkeitsmangels spannt sie jedoch unangenehm.

Unabhängig vom speziellen Typ ist trockene Haut in der Regel spröde, sehr dünn und reißt leicht ein, schuppig, sehr empfindlich gegenüber Umweltreizen wie Kälte oder Wärme, zart, durchscheinend, feinporig, gerötet und leicht entzündet sowie fleckig aufgrund der ungleichmäßigen Durchblutung. Darüber hinaus juckt und spannt sie großflächig. Das homöopathische Mittel Sulfur hat sich bei trockener, juckender Haut bewährt. Erfahren Sie mehr über die Symptome, Ursachen und Wirkungen des Heilmittels.

Vorbeugung
Es gibt mehrere Möglichkeiten, der Austrocknung Ihrer Haut entgegenzuwirken. Vertrauen Sie nicht allein auf kosmetische Pflegeprodukte, sondern nehmen Sie sich auch einige wichtige Verhaltensregeln zu Herzen.

*Duschen oder baden Sie mit kühlerem, lauwarmem Wasser und kürzer.

*Tupfen Sie sich direkt nach dem Baden mit dem Handtuch ab, statt sich trocken zu rubbeln. Sie sollten sich nicht zu gründlich abtrocknen: Hinterlassen Sie lieber einen kleinen Wasserfilm auf der Haut und tragen darauf augenblicklich die Feuchtigkeitscreme auf.

So halten Sie die Feuchtigkeit auf der Haut

*Verwenden Sie eine milde Seife (Babyseife, Cremeseife) oder Waschlotionen und Syndets mit rückfettenden Substanzen.

*Seifen Sie lediglich die Körperpartien ein, die dies benötigen: Gesicht, Hände, Achselhöhlen, Unterleib und Füße.

*Baden Sie nicht zu häufig. Beschränken Sie das Duschen auf einmal pro Tag oder sogar alle zwei Tage. Die Körperhygiene benötigt kein tägliches Baden. Ölbäder empfindet die Haut als angenehmer im Vergleich zu Schaumbädern, die die Haut austrocknen.

*Pflegen Sie empfindliche Hautpartien mit speziellen fettreichen Cremes. Nacht- und Fettcremes sowie Salben haben einen höheren Öl- als Wassergehalt. Probieren Sie, ob Sie tagsüber eine Feuchtigkeitscreme (mehr Wasser- als Ölgehalt) vertragen.

*Vermeiden Sie alkoholhaltige Gesichtswässer oder Peelingcremes und Gesichtsdampfbäder zur ”Tiefenreinigung“.

*Reizen Sie Ihre empfindliche Haut nicht zusätzlich durch die Verwendung von Pflegeprodukten mit Konservierungsstoffen. Kaufen Sie lieber öfter eine kleine Packung ohne Konservierungsstoffe (z.B. Formaldehyd) zu kaufen, da diese Hautallergien unter Umständen auslösen.

Allgemeine Ratschläge, die Ihre Haut Ihnen danken wird!

*Schlafen Sie in ausreichendem Maße: als ideal gelten sieben bis acht Stunden pro Nacht.

*Trinken Sie mindestens zwei Liter am Tag (vor allem Wasser, Früchtetees, Frucht- und Gemüsesäfte), um die Hautzellen mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Prall gefüllte Zellen spannen die Haut.

*Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Die Vitamine und Nährstoffe kommen allen Körperzellen zugute und Ihre Haut sieht vitaler aus.

*Bewegen Sie sich regelmäßig, um die Durchblutung anzuregen und sich gleichzeitig bei körperlichen Aktivitäten zu entspannen.

*Meiden Sie trockene Heizungsluft und klimatisierte Räume. Geht das nicht, sorgen Sie mit Luftbefeuchtern, Pflanzen und durch regelmäßiges Lüften für ein gesundes Raumklima.

*Tragen Sie bei der Haus- und Gartenarbeit Schutzhandschuhe oder benutzen Sie eine Hautschutzcreme.

*Meiden Sie intensive Sonnenbäder, denn UV-Strahlung trocknet die Haut zusätzlich aus. Vor dem Sonnenbad sollten Sie fettreiche Sonnenschutzcremes auftragen. Vermeiden Sie Gels, denn diese enthalten zu wenig oder kein Fett, Sonnenschutzöle dagegen haben meist einen zu geringen Lichtschutzfaktor. Verwenden Sie in der Sonne einen Lippenpflegestift mit UV-Filtern.

*Pflegen Sie Ihre Haut nach dem Sonnenbad mit besonders reichhaltigen Produkten.

Was tun bei trockener Haut im Winter?
Im Winter wird unsere Haut schneller trocken, rau und rissig, denn Heizungsluft produziert trockene Wärme. Ihre Haut transportiert dadurch mehr Feuchtigkeit an die Oberfläche, die dann verdunstet. Der natürliche Hautschutzmantel ist geschwächt. Jetzt am Ende des Winters wird es Zeit, Ihre Haut zu verwöhnen. Für Trockenheit, die an den Ellenbogen, aber auch an Knien oder Fersen auftreten können, empfiehlt sich ein Meersalz-Bad.

Dazu kaufen Sie sich Meersalz in der Apotheke oder im Bioladen; manchmal bekommen Sie es auch im Drogeriemarkt. Geben Sie zwischen einem halben und einem Kilo davon in Ihr Badewasser; die genaue Dosierung unterscheidet sich je nach Sorte. Schauen Sie dazu am besten in die Gebrauchsanweisung Ihres Präparates.

Entspannen Sie rund zehn Minuten im Badewasser, wobei Sie darauf achten sollten, dass alle betroffenen Hautstellen immer gut vom Wasser bedeckt sind. Danach sollten Sie die Stellen mit einem Luffaschwamm oder Massagehandschuh gründlich abreiben. Achten Sie aber darauf, dass Sie bei dieser Abreibung wunde Hautstellen aussparen.

Sind bestimmte Hautpartien bei Ihnen sehr trocken, bietet sich für zwischendurch auch ein Meersalzpeeling an. Dazu tauchen Sie den Massagehandschuh oder Schwamm erst in Olivenöl und anschließend in grobes Meersalz. Reiben Sie dann vorsichtig über die betroffenen Stellen. Lassen Sie die Öl-Salz-Mischung erst gut einziehen, dann spülen Sie die Reste mit kühlem Wasser ab. Anschließend cremen Sie die Partien mit einer Feuchtigkeitscreme ein.

Ein Cleopatrabad hilft auch
Wie wäre es ansonsten mit einem regenerierenden Cleopatrabad? Zwar badete die ägypthische Kaiserin in Eselsmilch, mit Buttermilch erzielen Sie jedoch dieselbe Wirkung. Fügen Sie für ein hautpflegendes Vollbad Ihrem Badewasser einen Liter Buttermilch und eine Tasse naturreines Olivenöl hinzu. Wenn Sie außer der Hautglättung noch weitere therapeutische Effekte haben möchten, können Sie das Bad mit ein paar Tropfen eines ausgewählten ätherischen Öls bereichern.

Als sanfte Einschlafhilfe eignet sich hierzu vor allem Lavendelöl. Es beruhigt überdrehte Nerven und bereitet Sie auf den Schlaf vor. Eher stimulierend, etwa bei niedrigem Blutdruck und Kreislaufschwäche, wirkt dagegen Rosmarinöl. Es erhöht die Durchblutung und regt den Kreislauf an. Für welche Zusätze Sie sich auch entscheiden, bleiben Sie nicht länger als 20 Minuten in der Badewanne. Eine längere Badedauer würde Ihre Haut auslaugen und den pflegenden Effekt des Milch-Öl-Bads verringern.

Ist verschrumpelte Haut nach dem Schwimmen gefährlich?
Sie brauchen keine Angst zu haben, verschrumpelte Haut nach langem Aufenthalt in einem Schwimmbad oder in der Badewanne ist nicht gesundheitsgefährdend. Aber es gibt eine einfache Erklärung dafür, warum ausgerechnet an Händen und Füßen dieses Phänomen auftritt.

Die Hornzellen, die in der oberen Hautschicht liegen, nehmen Wasser auf. Nur diese Zellen können Wasser binden und quellen dadurch auch auf. An Händen und Füßen befinden sich rund zehnmal mehr dieser Zellen als am anderen Körper. Das kommt durch die Belastung, der diese Stellen ausgesetzt sind. Die Hornschicht dient im Alltag nämlich als Schutz für die sensible Haut.

Kommen diese Zellen nun mit Wasser in Berührung, saugen sie dieses auf und dehnen sich aus. Aber Hornzellen sind immer mit der Unterhaut verbunden. Daher können sie sich nicht gleichmäßig ausdehnen, sondern werfen Wellen und Falten. Trocknet die Haut wieder, wird sie, wie Sie sicher schon oft beobachten konnten, ganz glatt. Sie sollten sich trotzdem nach dem Schwimmen gründlich eincremen, um ein Austrocknen der Haut zu vermeiden.

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Bluthochdruck

Bei Bluthochdruck ist der Druck in den Gefäßen erhöht.

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) steht schon länger auf der Top-Ten-Liste der bedrohlichen Krankheiten weltweit. Die gute Nachricht: In Deutschland hat sich die Zahl der Patienten, die dank Behandlung wieder den Normalbereich erreichen - nach derzeitiger Definition Blutdruckwerte bis 139/89 mmHg -, seit 2008 fast verdoppelt.

Bei Bluthochdruck ist der Druck in den Gefäßen erhöht. Bluthochdruck wird behandelt, um den erhöhten Druck zu senken und lebensbedrohliche Folgekrankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu verhindern. Das Problem: Anfangs bereitet der erhöhte Druck kaum Beschwerden. Daher bleibt er häufig lange Zeit unerkannt und unbehandelt.

Tag für Tag ein zu hoher Druck im Kreislauf - das überlastet auf Dauer das Herz und andere lebenswichtige Organe. Auch setzt die natürliche Gefäßalterung bei Bluthochdruck früher ein und schreitet schneller fort. Gefäße verkalken vorzeitig (Arteriosklerose). Daher ist Bluthochdruck neben Rauchen, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und Fettstoffwechselstörungen eine führende Ursache von Herz-Kreislaufkrankheiten. Auch Nieren- und Augenerkrankungen beruhen oft auf zu hohem Blutdruck. In der Folge kann es zu Nierenversagen und Sehbehinderung (hypertensive Retinopathie) kommen. Das Risiko für vorzeitige Invalidität und Tod ist deutlich erhöht.

Mit den Trainingsprogrammen im OLYMPIA FITNESS können Sie den Blutdruck nachhaltig senken und damit Ihre Lebensqualität deutlich erhöhen.

Sicher Sie sich einen unverbindlichen Info- und Beratungstermin.
Kontaktformular siehe unten.

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Rückenschmerzen

Mit 2 x 35 Minuten gegen Rückenschmerzen

Wie wichtig eine starke Nacken- und Rückenmuskulatur ist, merken wir meistens erst, wenn es schmerzt.
Dann lässt die allgemeine Leistungsfähigkeit nach, und die Lebensqualität sinkt merklich.
Wenn Sie genau wissen, wovon die Rede ist, haben wir eine gute Nachricht: Mit dem computergesteuerten Milon Zirkeltraining bei uns im OLYMPIA FITNESS in Weil am Rhein können Sie schon bei einem wöchentlichen Einsatz von nur 2 x 35 Minuten spürbare Verbesserungen erzielen.
Der Milon Zirkel ist ein Gerätezirkel, der Übungen für Kraft und Ausdauer kombiniert.
Ein Durchgang spricht alle Muskeln Ihres Körpers an.
Sie belasten je Kraftgerät genau 60 Sekunden die jeweilige Muskelgruppe.
An den Ausdauergeräten verbringen Sie jeweils 4 Minuten. Dazwischen haben Sie jeweils 30-sekündige Erholungsphasen.
Dank modernster Chipkartentechnik lassen sich die Geräte automatisch und in Sekundenschnelle auf Ihre persönlichen Werte und Maße einstellen.
Häufige Fehler wie zu hohe Gewichte, unkontrollierte Bewegungen bzw. Über- oder Unterforderung oder Fehlbelastungen der Nacken- und Rückenmuskulatur sind so ausgeschlossen.
So erzielen Sie spürbare Ergebnisse mit wenig Zeitaufwand und verbessern Ihre Lebensqualität.

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Ausdauertraining

Verbessert die Cholesterinwerte

Mit Ausdauertraining Cholesterinwerte verbessern

Oftmals reicht eine ausgewogene Ernährung allein nicht aus, um einen hohen Cholesterinspiegel zu senken. Da hohe Cholesterinwerte aber ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thrombosen, Arteriosklerose oder Schlaganfälle sind, nehmen viele Betroffene Medikamente, um die Blutfette zu reduzieren. Doch Tabletten sind nicht bei jedem Patienten nötig: Es gibt sehr effektive Alternativen, den Cholesterinspiegel im Fitnessstudio auch ohne Medikamente dauerhaft zu senken.

Eine davon ist - wie Studien belegen - regelmäßiges Ausdauertraining: Menschen mit zu hohem Cholesterinspiegel können so die Bluttfettwerte verbessern und den Fettstoffwechsel ankurbeln. Ein typischer Effekt des regelmäßigen Ausdauertrainings ist die Erhöhung des gefäßschützenden HDL-Cholesterins ? und das um bis zu 15 Prozent. Eine Absenkung des schädlichen LDL-Colesterins kann durch Ausdauertraining ebenfalls erreicht werden. Obendrein lässt es bekanntermaßen die Pfunde purzeln, was auch wiederum einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel hat.

Wer also regelmäßiges Ausdauertraining bei uns im OLYMPIA FITNESS in Weil am Rhein betreibt, bringt sich nicht nur in Form, sondern schützt sich dauerhaft vor zu hohen Cholesterinwerten und dadurch bedingten Folgeerkrankungen.

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